18.04. – 24.04. Einmal Abstieg vermieden, einmal nicht

Jugend III: Mit einer 3:7 Niederlage und zum sechsten Mal in dieser Saison nur zu dritt antretend, hat die 3. Jugendmannschaft des TTC Seligenstadt, die Verbandsrunde abgeschlossen. Beim 1. TTC 1946 Mühlheim II, wäre durchaus mehr drin gewesen, so aber gingen natürlich drei Spielgewinne kampflos an die Gastgeber. Überragend an diesem Tag, war Mannschaftsführer Tobias Fröhlich, der zusammen mit Benjamin Heckwolf sein Doppel in fünf Sätzen gewinnen konnte. Anschließend schlug er die gegnerische Spitzenspielerin mit 3:2, wobei er einmal mehr, seine kämpferischen Qualitäten unter Beweis stellte und schlussendlich gewann er sein zweites Einzel, nach hervorragendem Spiel glasklar in drei Durchgängen. Heckwolf musste seine zwei Einzel, nach großem Kampf und einigem Pech abgeben – 1:3 und 2:3. Auch Dario Weih musste sich nach einiger Gegenwehr mit 1:3 und 0:3 geschlagen geben. Die dritte Jugendmannschaft beschließt diese Verbandsrunde auf Tabellenplatz vier.

(Heckwolf, Fröhlich, Weih)

Herren V (2. KK): Am Mittwoch, den 20.04.2016, empfing die fünfte Herrenmannschaft in der heimischen Merianhalle im letzten Verbandsspiel der Saison, ihre Gäste von der TGM Jügesheim. Pünktlich um 19:30 Uhr begann die Partie. Wurzel/Tamburello hatten ihre Gegner von Anfang an unter Kontrolle und ließen sich auch von einer zwischenzeitlichen, schöpferischen Auszeit, nicht aufhalten. Das lockere 3:0 markierte den Auftakt, zum klarsten Sieg in dieser Saison. Auch Fischer/Vogel dominierten gegen Jügesheims Spitzendoppel. Ein ebenfalls klares 3:0 wurde von dem Duo erspielt. Mit diesem Sieg gelang den beiden noch der Sprung auf Rang zwei der besten Doppelpaarungen, hinter Wurzel/Tamburello. Maibach/Sommer, mittlerweile ebenfalls ein eingespieltes und hervorragendes Duo, siegten mit 3:1. Thomas Wurzel eröffnete die Einzelspiele. Er triumphierte in vier Sätzen, gegen einen wahren Materialschreck. Mit Hendrik Fischer ist es ein wenig so, wie mit Hulk. Riesengroß und ganz viel Kraft. Nur das Fischer nicht grün wird vor Wut, sondern höchstens rot. Einen leicht rötlichen Schimmer, konnte man in Fischers Gesicht nach 0:2 Sätzen ausmachen. Nach einer kurzen Yogaeinheit in der Satzpause, wusste Hulk Fischer seine Kräfte bei den Topspins zu dosieren und schon flutsche es. Nach drei souveränen Sätzen und einem letztlichen 3:2 Erfolg, revanchierte sich der TTC’ler für die Vorrundenniederlage gegen einen der besten Spieler der gesamten Runde. Max MaibachMaximilian Maibach hatte es mit einem nicht asiatischen Penholder-Spieler zu tun. Nach einem eher gemütlichen abtasten und verlorenem ersten Durchgang, zog Maibach die Zügel merklich an und ließ seinem Kontrahenten keine Chance mehr (3:1). Ein um das andere mal, krachte es bei seinem Gegenüber ein. Giuseppe Tamburello hatte es mit dem gleichen Gegner wie in der Vorrunde zu tun. Der Sieg ging mit 3:2 an den Seligenstädter. Und Tamburello ließ es sich auch dieses Mal nicht nehmen, die Hauptrolle im Drama mit fünf Akten zu übernehmen. Für seine derart famose, kämpferische Darstellung, wurde er mit einem 3:2 Oscar belohnt. Zum Buhmann wurde dann Horst-Dieter Sommer. Nicht etwa, weil er schlecht spielte. Ganz im Gegenteil. Er vernaschte seinen Gegner im ganz großen Stil mit 11:3, 11:3 und 11:0, was dann auch der BUH-Grund war. Er wurde deswegen von seinen Teamkollegen gerügt und aufgefordert, sich zu schämen, was er hoffentlich noch immer tut! Den neunten und letzten Punkt, holte dann Urgestein Peter Nover, der für Detlef Vogel im Einzel antrat. Nover verzichtete ganz und gar auf seine Spezialität – Satzverlängerungen. In vier Durchgängen besiegte er seinen Kontrahenten und bescherte dem TTC das durchaus wohlverdiente 9:0. Auch Edelfan Ewald Lorenz freute der Erfolg seiner Mannschaft.

(Wurzel, Fischer, Vogel, Maibach, Tamburello, Sommer, Nover)

Jugend II (KL): TTC Seligenstadt II – TTC Weiskirchen wegen falscher Aufstellung 0:10 gewertet.

(König, Zervas, Rickert, Fröhlich)

Damen II (KL): Eine brillant aufgelegte Alexandra Kiehl, bescherte ihrer Mannschaft, einen hauchdünnen 6:4 Erfolg bei der TG Bornheim 1860 II. Die Gäste vom TTC Seligenstadt II mussten von Anfang an, hart kämpfen um sich am Ende durchzusetzen. Dem 6:4 aus Seligenstädter Sicht, stand eine Satzbilanz von 21:19 gegenüber und 374:371 Bällen. Schon im Doppel ging es furios zu Sache. Imke Wolbers/Margit Karrer unterlagen knapp mit 2:3. Alexandra Kiehl musste dann zum ersten Mal in den fünften Satz, nachdem sie bereits mit 2:0 geführt hatte. Letztlich setzte sich die TTC’lerin aber noch mit 3:2 durch. Imke Wolbers, unumstrittene Spitzenspielerin ihrer Mannschaft, erwischte keinen guten Tag. Die Punktegarantin des Teams, unterlag glatt in drei Sätzen. Alexandra Kiehl musste gleich schon wieder antreten. Mit einem fabelhaften 3:1 Sieg, glich sie zum 2:2 Zwischenstand aus. Margit Karrer entschied dann den Schlagabtausch des Abends für sich und den TTC. Satz fünf ging mit 12:10 an die Seligenstädterin, die ganz hervorragend fightete. Für alle ungewöhnlich mit anzuschauen, musste sich Imke Wolbers auch in ihrem zweiten Einzel geschlagen geben. In vier Sätzen unterlag sie im Topspiel. Margit Karrer holte sich dann in lockeren drei Durchgängen den Sieg und zeigte erneut eine Klasse Vorstellung. Alexandra Kiehl, versuchte es in ihrem dritten Spiel mal anders herum. Nach 0:2 Satzrückstand, drehte die Mannschaftsführerin diese Partie noch und siegte in fünf Sätzen. Auch Imke Wolbers konnte am Ende, nach schnellen drei Sätzen, einen Erfolg verbuchen. Und dieser Sieg war enorm wichtig, denn es war der sechste Punkt und damit hatten die Gäste aus der Einhardstadt bereits den Gesamtsieg sicher. Margit Karrer musste sich dann der gegnerischen Nummer eins in drei Sätzen geschlagen geben, machte ihr das Leben aber sehr schwer. Am Ende einer langen Saison, belegt die zweite Damenmannschaft des TTC, den dritten Tabellenrang.

(Wolbers, Kiehl, Karrer)

Herren III (BL): Im letzten Spiel der Saison, empfing das dritte Herrenteam Seligenstadts, ihre Gäste vom SV Al. 1907 Königstädten III. Mit 2:9 fiel das Endergebnis allerdings deutlich zu hoch aus. Denn alle drei Partien, die im fünften Durchgang endeten, gingen an die Gäste. Besonders hart erwischte es die Nummer eins des TTC, Armin Rehner, der großartig spielte und dennoch in beiden Begegnungen unterlag. Dabei gelang dem Team von Harald Günther ein toller Start. John/Beike sicherten sich nach hervorragendem Spiel und drei Sätzen, den Sieg. Rehner/Hubert hatten bei ihrer Niederlage mit 0:3 nicht viel zu bestellen und auch Günther/Dr. Karrer verloren ungewöhnlich deutlich. Armin Rehner führte schon mit 2:0 und spielte grandios. In der Folgezeit wurde er nicht sehr viel schlechter, nur sein Gegner erheblich besser. Im fünften Durchgang erspielte er sich 10 Punkte – sein Gegenüber ärgerlicherweise 12. Es war eine Begegnung auf hohem Niveau. Auch René John kämpfte verbissen um jeden Punkt und zeigte immer wieder spektakuläre Bälle. Doch auch er musste sich im fünften Satz mit 9:11 geschlagen geben. Harald Günther zeigte zwar wie immer große kämpferische Stärke, wurde am Ende seiner Partie aber nicht dafür belohnt (1:3). Nach einem richtig guten ersten Satz (11:9) und einem engen zweiten Durchgang (10:12), schien es so, als wäre der Widerstand von Marc Hubert gebrochen. Er wurde regelrecht vom Tisch gefegt (1:3). Torsten Beike spielte im ersten Satz fantastisch, wurde im zweiten allerdings überfahren. Danach kämpfte er sich immer wieder ran, doch auch ihm war das Glück nicht hold (1:3). Dr. Randolf Karrer hatte dann keine Mühe mit seinem Gegner. Glänzend aufgelegt, entledigte er sich seiner Aufgabe in drei Sätzen. Rehner musste sich im Spitzenspiel ein weiteres Mal in fünf Durchgängen geschlagen geben, unglücklicher geht es nun wirklich nicht mehr und auch John verlor seinen zweiten Einzeleinsatz (0:3).

(Rehner, John, Günther, Hubert, Beike, Dr. Karrer)

Herren II (BOL): Nach 105 Minuten, war das Verbandsspiel zwischen TTC 1972 Offenthal und dem TTC Seligenstadt II vorbei. Die Gäste aus der Einhardtstadt fegten wie ein Sturm über ihre Gastgeber hinweg. Doch in dem ein oder anderen Spiel, gab es durchaus kräftigen Gegenwind. Die beiden Youngster Volkmann/Burkard spielten die ersten beiden Sätze routiniert nach Hause (11:7, 11:8), ehe sie in leichte Schwierigkeiten gerieten (11:13). Man gebe zu den leichten Schwierigkeiten ca. 25 gehäufte Eßlöffel Pech hinzu, rühre kräftig herum und heraus kommt ein 16:18. Pech herauskratzen, eine ordentliche Prise „Mit uns nicht“ hinzu geben und schon ist der 3:2 Sieg mit 11:9 gegen das Spitzendoppel Offenthals perfekt. Schlicke/Keller ließen ihren Gegner nach tadelloser Vorstellung, keine Chance (3:0). Popp/Witte führten, wie schon ihre beiden Teamkollegen, mit 2:0: Sätzen, ehe es auch sie erwischte. Im fünften Durchgang konnte sich auch dieses Seligenstädter Duo gerade noch so mit 12:10 behaupten. Maximilian Schlicke fackelte nicht lange und spielte sein Gegenüber mit 3:0 an die Wand. Auch Robert Volkmann hatte seine Partie völlig im Griff und ließ sich auch durch eine kleine Konzentrationsschwäche nicht beirren (3:1). Stefan Popp und Michael Keller absolvierten derweil eine lockere Trainingseinheit (beide 3:0). Marcel Witte, der als Ersatzmann einsprang, lag nach großer Gegenwehr mit 9:11 und 11:13 zurück. Ein drittes Mal an diesem Abend, wurde aus einem 2:0 ein 2:2. Und wir wissen noch, wie die Spiele zuvor ausgegangen sind. Damit ist nicht gemeint, das die Aufholjagd in beiden Fällen (zum Glück) nicht belohnt wurde, sondern das die Siege an die Seligenstädter ging, wie auch Wittes Partie. Mit 11:6, 11:5 und 11:8 riss der Lockenkopf die Begegnung noch herum. Devin Burkard hatte von Krimis erst einmal genug. Davon gab es in den Spielen zuvor reichlich. Er begnügte sich mit einer blitzeblanken Leistung – 3:0. Nicht nur, das dieses 9:0 (Gegen ersatzgeschwächte Gastgeber), den höchsten Sieg in der Gesamtrunde markiert – mit diesem Erfolg und da spielt die Höhe keine Rolle, sichert sich der TTC Seligenstadt den direkten Klassenerhalt. Glückwunsch zu diesem tollen Endspurt.

(Volkmann, Schlicke, Keller, Popp, Burkard, Witte)

Jugend I (VL): Vor dem letzten Verbandsspiel der ersten Jugendmannschaft gab es erst einmal eine lustige Schnitzeljagd, die es sowohl für die Seligenstädter, als auch für ihre Gäste vom TTC Offheim 1949 zu absolvieren galt. Eigentliches Spiellokal, Turnhalle der Konrad-Adenauer-Schule zu. Ausweichort, die Merianhalle, war zum Glück nicht belegt, weshalb sich alle Mann mit Sack und Pack im strömenden Regen auf ihren Fahrrädern und zu Fuß auf den Weg machten. Niemand hatte an diesem Missverständnis Schuld – zum Glück! An dieser Stelle ist den sehr fairen und freundlichen Offheimern ein großer Dank zu übermitteln. Noch großzügiger aufgebaut, als für die 1. Herrenmannschaft, die in der 3. Bundesliga spielt, machten sich die beiden Mannschaft bereit. In den Doppeln kam es zur Punkteteilung. Behr/Witte hatten so gar keine Probleme bei ihrem 3:0 Erfolg und Maibach/Walter spielten gegen die beiden Spitzenspieler Offheims, hervorragend mit und mussten sich erst nach hartem Kampf mit 1:3 geschlagen geben. Maximilian Behr spielte ganz und gar nicht schlecht. Sein Gegner war in dieser Partie einfach nur überragend. Was Behr auch versuchte, die Nummer zwei aus Offheim konterte genial (0:3). Finn Witte hatte nach intensiv geführten vier Sätzen und seiner Niederlage erst einmal Frustbewältigung zu betreiben. Sebastian Maibach hätte durchaus locker sein Spiel mit dreimal 11:0 gewinnen können, da sein Gegner eigentlich in einer Anfängerklasse spielt und hier nur Ersatzmann war. Doch Maibach erwies sich als fairer Sportsmann und gönnte seinem Gegner den ein oder anderen Punkt. Dominik Walter hatte vier Sätze lang, hart mit seinem Gegenüber zu kämpfen, ehe er den fünften Satz locker mit 11:4 für sich entschied. Walter zeigte eine tolle kämpferische Leistung. Behr trumpfte grandios auf. Einen ganzen Satz lang, bevor er wieder in ein spielerisches Loch fiel. Kurzes Intensivcoaching und schon rappelte es in der Kiste. Mit 11:4, 9:11, 8:11, 11:6 und 11:6 holte sich Behr noch den Sieg. Witte zeigte dann eine exzellente Vorstellung. Er besiegte sein Gegenüber glasklar in drei Sätzen. Maibach war es dann, der den Sack zu machte. Mit seinem 3:0 Erfolg, siegte der TTC Seligenstadt mit 6:3.

(Behr, Witte, Maibach, Walter)

Herren IV (1. KK): Für die Seligenstädter ganz unangenehm, Spieltermine an einem Samstag. Dieser war um 15 Uhr angesetzt und fand bei der TG Obertshausen IV statt. Zum Glück dauerte es keine 2 Stunden, ehe die Gäste vom TTC wieder Heim kehren konnten. Gegen den Meister aus Obertshausen, war nicht viel drin. Lediglich 7 Sätze konnten sich die Seligenstädter holen. Fetzer/Zöller musste sich in drei Sätzen geschlagen geben. Moritz/Maibach spielten und kämpften fantastisch und unterlagen unglücklich mit 9:11 im fünften Satz. Wellner/Dr. Wolbers hatten mit 1:3 das Nachsehen. Danach unterlagen der Reihe nach, Dieter Fetzer (0:3), Bernd Wellner (0:3) und Stefan Moritz (0:3). Alle drei bekamen mehr oder weniger Packungen. Uli Zöller musste sich in vier Sätzen geschlagen geben. Maximilian Maibach, Ersatzmann aus der 5. Herrenmannschaft, siegte nach glänzendem Spiel in drei Sätzen. Dr. Peter Wolbers musste nach drei Sätzen die Segel streichen und Wellner unterlag dann im einzigen Spiel des zweiten Durchganges ebenfalls mit 0:3. Mit 1:9 unterlag man den starken Gastgebern aus Obertshausen, aber der Klassenerhalt war bereits längst geschafft.

(Wellner, Fetzer, Zöller, Moritz, Dr. Wolbers, Maibach)

Damen I (VL): Nach einer weiteren, hauchdünnen Niederlage, ist der Abstieg für die erste Damenmannschaft besiegelt. Mit einem Unentschieden, hätten die Seligenstädterinnen noch den Sprung auf den Relegationsplatz geschafft, der das Quartett dazu berechtigt hätte, um den Klassenverbleib zu kämpfen. So aber stehen die Damen aus der Einhardstadt als direkter Absteiger fest. Zu Gast war der TTC Langen 1950 III. Keller/Becker unterlagen nach großem Kampf und gutem Spiel hauchdünn in fünf Sätzen und 9:11 im Entscheidungssatz. Überraschend verloren auch Mutter und Tochter Petranovic ihre Begegnung – in vier Sätzen. Birgit Petranovic hatte anschließend keine Mühe mit ihrer defensiv spielenden Gegnerin. Glatt mit 3:0 ging der Punkt an die Nummer 1 der Gastgeber. Christine Keller unterlag dann ähnlich klar ihrer Gegnerin, gegen deren Spiel sie kein Rezept fand. Sina Petranovic punktete in vier Durchgängen und zeigte hierbei eine ansprechende Leistung. Ganz bitter und unglücklich verlor Ersatzfrau, Ilka Becker ihre Partie. Mit 2:3 hatte sie das Nachsehen, spielte aber ganz hervorragend mit. Nur das Glück fehlte ihr zu einem Sieg. Im Spitzenspiel zeigte Birgit Petranovic ihrer Gegnerin, was Sache ist (3:0). Die Topspielerin aus Langen hatte gar keine Chance. Christine Keller, die durchaus in der Lage ist, nicht nur mit Ballgehalte und ihrem genialen Blockspiel zu bestehen, sondern auch aktiv zu punkten, zeigte das ein ums andere Mal gegen die Defensivspielerin Langens. Auch wenn ihr noch zu oft der Mut fehlte, sie bezwang ihre Gegnerin knapp mit 3:2. Sina Petranovic kämpfte bis zum umfallen, aber wie bezwingt man eine Gegnerin, die sowohl ihr Doppel, als auch ihr erstes Einzel jeweils im fünften Satz gewonnen und auch noch das Glück auf ihrer Seite hat? Gar nicht – Petranovic verlor mit 2:3. Ein weiteres mal unglücklich agierte Ilka Becker. Hervorragend spielend, führte sie in jedem Satz bereits hoch, ehe sie das Nachdenken anfing. In vier Sätzen unterlag sie ihrer Gegnerin. Sina Petranovic zeigte eine weitere gute Vorstellung, verlor dennoch in vier Durchgängen. Birgit Petranovic musste dann gegen die ungeschlagene 5-Satz-Queen antreten. Nach einem zittrigen 14:12 für die Gastgeberin, schien alles auf eine zähe Auseinandersetzung hinaus zu laufen. Denkste – nicht mit Birgit Petranovic. Die machte anschließend kurzen Prozess mit ihrer überaus sympathischen Gegnerin und siegte in drei Sätzen. Christine Keller führte mit 2:0 und gönnte sich dann eine Verschnaufpause. Die dauerte fast zu lange, doch Keller behielt die Oberzitterhand und siegte mit 11:9 im Entscheidungssatz. Ilka Becker unterlag dann, nochmals nach gutem Spiel, mit 0:3 und das 6:8 Endergebnis inklusive Abstieg war perfekt.

(B. Petranovic, Keller, S. Petranovic, Becker)

Herren II (BOL): Am Sonntag Vormittag, trat die zweite Herrenmannschaft des TTC’s zu ihrem letzten Saisonspiel an. In der Merianhalle empfing der Klassenerhalter die TG 1887 Unterliederbach. Sie boten ihren Gästen einen Fight auf Augenhöhe und unterlagen nur knapp mit 7:9. Und das trotz zweier (guter!) Ersatzspieler. John/Beike wurden als Spitzendoppel gestellt. Bei ihrer Niederlage in drei Sätzen, verkauften sich die beiden aber trotzdem teuer. Volkmann/Burkard musste sich mit 9:11 in Durchgang fünf geschlagen geben. Günther/Keller hingegen gewannen ihre Partie mit 3:1 und sorgten für den Anschluss. Während Robert Volkmann wie ein Berserker kämpfte und sich am Ende verdient den Sieg mit 3:2 sicherte, unterlag Florian Günther nach klaren und schnellen drei Sätzen. Michael Keller siegte mit 3:1 und auch „De Bub“, Devin Burkard an Position vier spielend, sicherte sich einen Viersatz-Erfolg. René John zeigte eine glänzende Partie, unterlag aber letztlich ärgerlich mit 12:10, 12:14, 8:11 und 10:12. Torsten Beike hielt im ersten Satz noch ganz gut mit, wurde aber im Laufe der Begegnung immer mehr von seinem Gegner überrollt (0:3). Volkmann erwischte es dann ebenfalls ganz bitter – 16:18, 11:13, 11:9, 7:11 – so das Endergebnis. Günther musste sich mächtig ins Zeug legen. Er gewann mit 3:1. Ein souveränes 3:0 von Keller bescherte dem TTC den 6:6 Ausgleich. Burkard zeigte ja zuletzt, das er auch kämpferisch sehr gewachsen ist und mittlerweile gut in fünf Sätzen kann. Er zeigte den Anwesenden seine neue Spezialität dann auch zum Abschluss. Mit 3:2 bezwang er seinen Kontrahenten. John war eindeutig der Pechvogel dieser sportlich geführten Auseinandersetzung. Im ersten Spiel schon ganz unglücklich unterlegen, scheiterte er nun an einem 10:12 im fünften Satz. Beike musste dann im letzten Einzel, nach vier Durchgängen die Segel streichen. Das Abschlussdoppel von John und Beike ging mit 0:3 verloren. Natürlich ist es ärgerlich ein Spiel derart knapp zu verlieren, letztlich überwiegt aber die Freude über den direkten Klassenerhalt.

(Volkmann, Günther, Keller, Burkard, John, Beike)