Geschafft – 5. Herrenmannschaft ist Meister!

 

Meister in der 2. Kreisklasse Ost 2015/16: v. li. nach re. Ewald Lorenz, Thomas Wurzel, Detlef Vogel, Maximilian Behr, Giuseppe Tamburello, Hendrik Fischer, Horst-Dieter Sommer, Maximilian Maibach, Finn Witte und Peter Nover

Meister in der 2. Kreisklasse Ost 2015/16: v. li. nach re. Ewald Lorenz, Thomas Wurzel, Detlef Vogel, Maximilian Behr, Giuseppe Tamburello, Hendrik Fischer, Horst-Dieter Sommer, Maximilian Maibach, Finn Witte und Peter Nover

Am vergangenen Freitag fand in der Matthias Claudius Schule in Rembrücken das entscheidende Spiel um die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse Ost statt. Der Tabellenzweite, TV 1895 Rembrücken III, empfing den Spitzenreiter TTC Seligenstadt V. Den Rembrückern ist man abseits des Sports freundschaftlich sehr verbunden, in diesem Entscheidungsspiel schenkten sich beide Teams aber absolut nichts.

Durch die taktische Aufstellung in der Rückrunde, hatte sich Teamkapitän Thomas Wurzel, die beiden Jugendersatzspieler Maximilian Behr und Finn Witte für diesen Showdown aufsparen können. Die beiden eröffneten das Spiel gegen Rembrückens Spitzendoppel und holten sich nach sehr guter Vorstellung den Sieg in vier Sätzen. Doppelspezis Thomas Wurzel/Giuseppe  Tamburello konnten hingegen nicht  ihr gewohntes Potenzial abrufen und  verloren mit 1:3, was vor allem an  Wurzels Unfähigkeit lag. Hendrik  Fischer/Detlef Vogel fuhren einen  überlegenen 3:0 Sieg ein und  brachten die TTC’ler wieder in  Führung. Während Maximilian Behr  erbittert gegen die Defensivkünste  seines Gegners kämpfte, machte Thomas Wurzel kurzen Prozess. Glatt mit 3:0 gewann er seine Partie und musste dann die Niederlage von seinem Teamkollegen Behr am Nebentisch mit ansehen (1:3).

Hendrik Fischer war im ersten Satz absolut dominierend. Nach dem Verlust von Durchgang zwei mit 11:13, schien der Seligenstädter etwas den Faden verloren zu haben. Er unterlag, nicht ohne Kampf, mit 1:3. Henner macht BAAAMM Finn Witte brauchte etwas Zeit und ein kleines Butscho-Coaching, um sich an das unorthodoxe, aber sehr effektiven Spiel, seines Gegners zu gewöhnen. Am Ende trug er einen Viersatz-Erfolg davon. Mit dem 4:3 Zwischenstand für Seligenstadt, gingen dann Detlef Vogel und Maximlian Maibach, der für Giuseppe Tamburello im Einzel antrat, an die Tische. Detlef Vogel spielte ganz hervorragend und hatte bei seinem Sieg in drei Sätzen, keinerlei Probleme. Maximilian Maibach hingegen, hatte nicht nur mit seiner Erkältung zu kämpfen, sondern noch mehr mit seinem Kontrahenten. Am Ende, nach einer kämpferischen Meisterleistung, völlig entkräftet, schaffte er noch die Wende und setzte sich im fünften Satz durch. 6:3 Führung für den TTC.

Thomas Wurzel musste dann alle sein Können aufbieten, um im Duell der Nummer Einsen, die Oberhand zu behalten. Mit 11:9 in Satz fünf, holte er den wichtigen Punkt für das TTC-Konto. Vogel siegtFür Maximilian Behr reichte es auch im zweiten Einzel nicht ganz. Wieder kämpfte sich der 16-jährige ran, aber wie schon zuvor, reichte es in vier Sätzen nicht. Finn Witte hatte nur im ersten Satz etwas Schwierigkeiten, danach demonstrierte er eindrucksvoll mit hervorragendem Spiel, sein Können an diesem Abend (3:0). Hendrik Fischer musste sich anschließend in drei Sätzen geschlagen geben und letztlich war es Detlef Vogel, der den siegbringenden neunten Zähler, holen sollte. Nach schnellen drei Durchgängen und dem verwandelten Matchball zum 9:5 Endstand, sprangen seine Teamkameraden über die Banden. „Unser Saisonziel war ein mittlerer Tabellenrang. Das wir nun Meister geworden sind, ist unglaublich!“ – so Giuseppe Tamburello nach dem Spiel, bevor er die Siegeraupe anführte.

Die Mannschaft möchte sich ausdrücklich für die große Unterstützung in Rembrücken bedanken. Zu diesem Entscheidungsspiel kamen nicht nur die Teamkollegen Horst-Dieter Sommer und Ewald Lorenz zum zuschauen, sondern mit von der Partie waren auch: Kathi Tamburello, Diana und Luana Vogel, Rene Beppler, Peter Nover, Markus Liebig, Stefan Moritz, Ginder Theuerkauf, Matthias Bomsdorf und Birgit und Sina Petranovic, die nach ihrem eigenen Verbandsspiel noch zum feiern vorbei kamen.